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Nächte
Abfahrt : 31/05/2018
Personen pro Zimmer/Wohneinheit
n.Erwachsene
n.Kinder


Veröffentlicht am 30/01/2018
Ufficio stampa Apt Val di Fassa

Der Skifahrer vervollständigt im Ladiner Tal, das ihm Skipass und Pisten zur Verfügung gestellt hat, sein Training für die Olympiade in Südkorea, wo er Thailand vertreten wird.

Mandelförmige Augen, sympathisches Lächeln, Trentiner Akzent, thailändischer Reisepass und ein Ticket für die Winterolympiade von PyeongChang in Südkorea, wo er sein asiatisches Herkunftsland im Slalom und im Riesenslalom vertreten wird. Der 21jährige Nicola Zanon, mit Trentiner Vater und thailändischer Mutter, die vor über zwanzig Jahren aus Liebe nach Italien übersiedelt ist, ist im Val di Rabbi aufgewachsen und wurde angesichts der wichtigen olympischen Einberufung, vom Val di Fassa „adoptiert“, welches ihm die Möglichkeit gegeben hat, auf den Pisten zu trainieren, wo sich auch die Spitzenathleten der italienischen Ski-Nationalmannschaft vorbereiten. «Wir freuen uns Nicola zu unterstützen – so Daniele Dezulian, Präsident der Liftgenossenschaft Val di Fassa und Karerpass, der dem jungen Italo-Thailänder einen Saisonskipass überreicht und ihm somit den Zugang zu vielen Trainingspisten der Fassaner Skigebiete ermöglicht hat – und ihm durch unsere Pisten und Lifte eine konkrete Chance zu ermöglichen, in einem wichtigen sportlichen Event wie es PyeongChang ist, eine gute Leistung hinzulegen. Das Val di Fassa wird also nicht nur von seinen Athleten (Stefano Gross und Chiara Costazza im Slalom und Mirko Felicetti im Snowboard), sondern auch von Nicola vertreten werden, dem wir viel Glück wünschen». Der 21jährige, der stets von seinem Trainer Stefano Vampa begleitet wird, äußert seine Freude darüber, sich im Trainigstempel vieler Spitzenathleten des Skiweltcups zu befinden: «Das Val die Fassa hat mir eine einmalige Chance geschenkt und hier habe ich die idealen Verhältnisse für mein Training gefunden».

Die Entscheidung, seine Leidenschaft in etwas mehr zu verwandeln, hat Nicola vor einem Jahr getroffen, nachdem er mit 16 Jahren die Disziplin für vier Jahre aufgegeben hatte. «Ich wurde von der „Ski and Snowboard Association of Thailand“ kontaktiert, die sich bereit erklärt hat, meinen Wetteifer zu unterstützen. Der Skisport hat mich schon als Kind begeistert, aber die Arbeit im Betrieb meines Vaters, hat mich von den Pisten ferngehalten. Nach dem Angebot der SSAT habe ich mich auf die Suche nach einem Trainer gemacht, den ich in Stefano gefunden habe. Mit ihm lerne ich, Tag für Tag, ein richtiger Athlet zu werden». So hat Nicola im Februar 2017 sein Leben vollkommen geändert: von der Tischlerei und den typischen Freizeitbeschäftigungen eines Jungen seines Alters, hat er zu einem Leben gewechselt, das aus Training, korrekter Ernährung, Disziplin und viel Zeit fern von zu Hause besteht. «Im Sommer habe ich aufgrund verschiedener Wettkämpfe fünfzig Tage zwischen Chile und Argentinien verbracht. Anschließend habe ich auch hier an mehreren Rennen teilgenommen. Auf diese Weise konnte ich die nötigen Punkte sammeln und mich sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom qualifizieren». Seine Willenskraft hat Nicola von seiner Mutter geerbt, welche ihm und seinem jüngeren Bruder die thailändische Sprache beigebracht hat: «Ich habe eine enge Verbindung zur asiatischen Kultur und besuche Thailand wann immer es möglich ist (das letzte Mal im Juni). Bevor ich die Leidenschaft zum Skisport wiederentdeckt habe, war eines meiner Zukunftsprojekte eine Pizzeria in Thailand zu eröffnen. Inzwischen hat sich alles geändert: nun denke ich nur noch an die Olympiade, und nächstes Jahr, hoffentlich auch an den Europacup». Dies sind einige der Ziele, die Nicola mit seinem Trainer verfolgt: «Er ist zwar jung – so Vampa – aber dank seiner Willenskraft und seinem großem Eifer, hat er die Qualifikation erreicht. Für ihn ist es nun sehr wichtig, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen, um als Athlet zu wachsen». Trotz seines jungen Alters ist Nicola die Bedeutung des bevorstehende Erlebnisses vollkommen bewusst: «Für die meisten Athleten ist die Olympiade ein Ziel, für mich stellt sie hingegen einen herausragenden Beginn dar. Ich bin sehr stolz Thailand bei der Olympiade zu vertreten (mit ihm zwei italienisch-thailändische Langläufer die im Aosta Tal leben, und eine schweiz-koreanische Riesentorläuferin) und werde auch ein Stück Val di Fassa nach Südkorea mitnehmen».






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