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Val di Fassa und Dolomiten, hier ist Trekking eine Legende

Ankommen, dort wo die mystischen Legenden der ladinischen Dolomiten zu Hause sind, dies ist die außergewöhnliche Erfahrung des Dolomiti Panorama Trek. Es handelt sich hier um einen Rundwanderweg von 200 km (ca. 60 Wanderstunden) in 20 Etappen, die das Val di Fassa mit dem Val di Fiemme und dem Primiero verbinden. Es ist dies eine einzigartige Route, ausgezeichnet durch die schönsten Bergspitzen und verzauberten  Landschaften. Führend ist das Val di Fassa mit 6 Stationen. Wanderungen im Hochgebirge, die Jeder bewältigen kann, und die letztendlich in den Rosengarten des König Laurin führen; in die Marmolatagruppe, wo man dem Gesang der "Conturina" zuhören kann und am Sassolungo (Langkofel) wo man sich an dem Zwitschern der Nachtigall, die der Prinzessin dieses Gipfels gewidmet ist, erfreuen kann. Eine märchenhafte, authentische Erfahrung des Wanderns. Der einzigartige Anblick der Dolomiten wird noch angereichert durch den Sonnenuntergang, wenn die Sonnenstrahlen scheinbar die Felsen verbrennen und diese eine warme rötliche Farbe annehmen und uns das Abendglühen erleben lassen.


Dolomiti Panorama Trek im Val di Fassa


Wanderungen von Hütte zu Hütte

Dolomiti Trek King - Die Streckenabschnitte und die Wandervorschläge des Val di Fassa

Die Trekkingroute, die sich gänzlich auf vom Alpenverein CAI-SAT gepflegten und markierten Wegen abwickelt, kommt insgesamt - bei einem Höhenunterschied im Anstieg von fast 16.000 Metern - auf eine Länge von fast 200 Kilometern. Die Route kann auch etappenweise begangen werden. Unterwegs kann man sie fast überall abbrechen, ins Tal absteigen und, auch mit Shuttlebussen, Liftanlagen und Taxidienste, rasch und bequem zum Ausgangspunkt zurückkehren. Auf diese Weise kann man die Tour auch abschnittweise ablaufen.


1. Etappe - Am Fusse der Königin der Dolomiten

Start: Rifugio Fuciade (San Pellegrino Pass)
Ziel: Rifugio Contrin (Alba di Canazei)
Andere Hütten: Malga Contrin
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 7 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 700 m; Max. Höhenmeter abwärts: 664 m; Höchster Punkt: 2.683 m
Etappe-Beschreibung: Von der Fuchiade Hütte zieht sich der steile, anstrengende Weg Nr. 607, der in diesem Abschnitt dem Dolomiten-Höhenweg Nr. 2 entspricht, ins Herz der Cirelle bis zum Cirelle Pass (2.683 m) hinauf, wobei ein Höhen-Unterschied von 700 m zu überwinden ist. Das von den über 3.000 m hohen Gipfeln geprägte Panorama von dieser Aussichtsterrasse ist überwältigend: Im Süden zeichnet sich hinter den saftig grünen Wiesen von Fuchiade das einzigartige Profil der Pale di San Martino ab, im Westen bestimmt die Cima Uomo-Kette und der Col Ombert das Bild, im Osten sind es die Kalksteinformationen der Cima Ombrettola und des Sasso Vernale und im Nordosten strebt der Gipfel der enormen, kompakten senkrechten Bergwand der Königin der Dolomiten, der Marmolada, gen Himmel. Wir befinden uns im Herzen der ladinischen Berge: Hinter jedem Stein könnten sich die Helden der lokalen Sagen und Legenden verstecken. Nicht ganz so steil wie der Anstieg ist der Abstieg auf dem Weg Nr. 607, der über große Geröllfelder führt und unter dem Sasso Vernale links abbiegt. Bei gleichmäßigem Gefälle geht es geruhsam zu Contrin Hütte.


1. Etappe (Variante) - Zur Entdeckung der ladinischen Legenden

Start: Pozza di Fassa
Ziel: Rifugio Contrin (Alba di Canazei)
Andere Hütten: Malga ContrinRifugio Passo San Nicolò; Rifugio Baita CuzRifugio Al Zedron
Gehzeit: 4/5 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 8 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 373 m; Max. Höhenmeter abwärts: 417 m; Höchster Punkt: 2.433 m
Etappe-Beschreibung: Nachdem man mit der Kabinenbahn die Buffaure-Wiesen (2.060 m) von Pozza di Fassa erreicht hat, steigt man den Abhang bis zum Sattel hinunter, geht dann links über die breite Skipiste (unterhalb der Piste kann man rechts den Sessellift nehmen, der bis zum "Col de Valvacin" führt) und erreicht den oberen Buffaure in der Nähe der Baita Cuz Hütte. Weiter geht es bergauf und auf bequemem Zickzackkurs erreicht man den Bergkamm. Man geht in Richtung der Bergstation des Sessellifts, bezwingt dann die steile Rampe, die zum "Sas de Adam" führt, und anschliessend beginnt der Abstieg. Sobald der Bergkamm wieder an Höhe gewinnt, überquert man seine Nordabhänge bis zur "Sela Brunéch" in 2.420 m Höhe. Auf der Bergseite des Sessellifts (der Pfad trägt hier die Nr. 613 bis) erreicht man wieder den dünnen Kamm, der im Süden die Ciampac-Mulde umschliesst, und man geht sie bis zu den unwegsamen Ausläufern des "Sas de Roces-Massivs" entlang. Diese Ausläufer zwingen uns, auf die San Nicolò-Talseite überzuwechseln. Nun steigt man einige Kehren ab und geht so lange in der Höhe weiter - an einigen abschüssigen Punkten helfen uns Metallseile -, bis man den weitläufigen Grassattel oberhalb des "Sas Bianch" erreicht. Man ersteigt die steile Diagonale des Westhangs des "Varos" (der Pfad trägt nun wieder die Nr. 613). Man steigt den Osthang mit Blick auf die San Nicolò Hütte ab (2.346 m), den man in wenigen Minuten erreicht. Vom hier läuft man runter auf dem Pfad Nr. 608 bis zum Contrin-Tal und der Contrin Schutzhütte.


2. Etappe - Im Reich der mythischen Conturina

Start: Rifugio Contrin (Alba di Canazei)
Ziel: Fedaia Pass. Rifugio Marmolada E. Castiglioni; Rifugio Capanna Cima Undici
Andere Hütten: Bar DigaRifugio Pian dei Fiacconi; Rifugio Ghiacciaio Marmolada
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 11 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 1.070 m; Max. Höhenmeter abwärts: 582 m; Höchster Punkt: 2.626 m
Etappe-Beschreibung: Von der Contrin Hütte steigt man durch das Contrin-Tal auf dem Weg Nr. 602 ab und biegt kurz vor dem Dorf Alba di Canazei (1.517 m) nach rechts ab. Kurz danach erreicht man den Weg Nr. 605, man folgt diesen bis "Pian Trevisan" (1.648 m) und weiter bis zum Fedaia Pass (2.044 m). Als Alternative vom Parkplatz in der Nähe des Hotel Villetta Maria in "Pian Trevisan" folgt man den alten österreichischen Militärweg (Nr. 619), der von russischen Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg durch die Felsen geschlagen wurde. Äußerst interessant ist die ständige Veränderung der Landschaft, die man durchquert: Zuerst Wald, dann vom Wasser ausgeschliffene Kolke, und schließlich im Osten die felsigen Hänge zu Fuße des Marmolada-Gletschers. Man folgt dem teilweise versicherten Steig bis zum Sattel des "Col de Bousc" (2.434 m) mit den Ruinen der alten Kriegsseilbahn-Station der Österreicher. Von hier könnte man auf dem Weg Nr. 606 bergauf (in Südrichtung) die Schutzhütte Pian dei Fiacconi erreichen und danach zu Fuß oder mit dem Lift runter fahren; ansonsten vom "Col de Bousc" steigt man zum Fedaia Pass ab. Leichtere Alternative: An der Kreuzung des Wegs Nr. 619 mit dem Weg Nr. 618, folge den Weg Nr. 618, der hinunter zum Fedaia Pass bringt.


3. Etappe - Viel dal Pan (Bindelweg)

Start: Fedaia Pass. Rifugio Marmolada E. Castiglioni; Rifugio Capanna Cima Undici
Ziel: Col Rodella (Campitello di Fassa). Rifugio Friedrich August; Rifugio Des AlpesRifugio Col Rodella
Andere Hütten: Rifugio Maria; Rifugio Sass Becé; Rifugio Fredarola; Rifugio Ciampolin 
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 14 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 356 m; Max. Höhenmeter abwärts: 249 m; Höchster Punkt: 2.432 m
Etappe-Beschreibung: Von der E. Castiglioni Hütte aus nimmt man den Weg Nr. 601, der nach einer langen Traverse in spektakulärer Umgebung immer auf etwa 2.400 m Höhe zum Pordoijoch (2.239 m) führt. Dieses Wegstück wird "Viel dal Pan" (Bindelweg) genannt, weil es scheinbar besonders beliebt bei den fliegenden Händlern war, die sich zwischen dem Fassatal und der Livinallongo-Mulde aufhielten. Vom Pordoijoch lohnt es sich mit der Seilbahn zum Sass Pordoi hochzufahren, einer der schönsten Aussichtsterrassen der Dolomiten mit 360° Rundblick auf alle Gipfel. Zurück am Pordoijoch mit der Seilbahn geht es auf dem Weg Nr. 627 weiter nach Pecol und von dort entweder nach Canazei auf demselben Weg weiter oder mit der Kabinenbahn. Von Canazei aus kann man am Bach entlang nach Ischia in Campitello wandern, wo sich die Talstation der Seilbahn befindet, die uns in nur wenigen Minuten zum Col Rodella bringt.


4. Etappe - Am Fusse der Langkofelgruppe

Start: Col Rodella (Campitello di Fassa). Rifugio Des Alpes; Rifugio Col RodellaRifugio Friedrich August 
Ziel: Rifugio Antermoia (Mazzin) 
Andere Hütten: Rifugio Sandro Pertini; Rifugio Sasso PiattoMalga Sasso Piatto
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 16 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 547 m; Max. Höhenmeter abwärts: 450 m; Höchster Punkt: 2.516 m
Etappe-Beschreibung: Von Col Rodella schlägt man den Weg Nr. 557-4 ein, der nach dem Sachsenkönig Friedrich August, der ein begeisterter Botaniker war, auch "Friedrich-August-Weg" genannt wird. Gemütlich führt uns der Weg mit wenig Auf und Ab am Fuße der Grohmannspitze, der Innerkoflerspitze, des imposanten Langkofel und des Plattkofel entlang bis zu dem breiten grünen Sattel des "Fassa-Jochs", wo sich die Plattkofel Hütte befindet. Von dort geht es weiter auf dem Seiser Kamm, zunächst relativ eben und dann am Hang des Duron-Tals entlang zum Duron Pass. Von einigen Sätteln auf dem Weg hat man atemberaubende Ausblicke, u.a. auch auf die gegenüberliegende Seiseralm und die Geislerspitze. Vom Duron Pass geht es hinunter in das Duron-Tal durch Weg Nr. 532 und dann nach rechts auf dem Weg Nr. 555, der zum Ciaregole Pass (2.282 m) führt; kurz nach dessen Überquerung vereint sich der Weg mit dem ausgeschilderten Weg Nr. 580, der nach rechts über steile Kurven zum Dona Pass (2.516 m) führt. Entlang dem Südhang der "Cima di Dona" geht es zur Antermoia Hütte (2.497 m). Wir befinden uns hier im Herzen der Dolomiten von Fassa, mit seinem atemberaubenden Panorama des Osthangs des Kesselkogels. 


5. Etappe - Im Herzen der bleichen Berge

Start: Rifugio Antermoia (Mazzin)
Ziel: Gardeccia (Pozza di Fassa). Rifugio Gardeccia; Rifugio Stella Alpina Spitz Piaz
Andere Hütten: Rifugio Passo PrincipeRifugio Re Alberto I° - Gartlhütte; Rifugio Vajolet
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 7 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 273 m; Max. Höhenmeter abwärts: 821 m; Höchster Punkt: 2.770 m
Etappe-Beschreibung: Von der Antermoia Hütte verläuft der Weg 584 über den Antermoia Pass (2.770 m) und dann dem Westhang des Kesselkogels entlang bis zum Grasleitenpass (2.597 m) mit der gleichnamigen Hütte. Von der Grasleitenpass Hütte (2.597 m) geht es weiter Richtung Süden auf dem Weg Nr. 584, der nach einem steilen Stück längs des Vajolet-Tals bis zur Vajolet- und zur Preuss Hütte (2.245 m) abfällt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die mythischen Vajolet Türme und die Ostwand des Rosengartens. Wir befinden uns inmitten eines der wohl bekanntesten Bergsteigergebiete aller Zeiten: Kletterpioniere angefangen von Paul Preuss bis hin zu Tita Piaz haben hier ihre legendären Bergtouren unternommen. Von hier aus gelangt man in etwa einer Stunde zur König Albert I Hütte (Weg Nr. 542 mit toller Sich auf den Südhang der Vajolet Türme). Zurück bei der Vajolet- und der Preuss Hütte führt uns der Weg Nr. 546 zur Gardeccia Mulde hinunter.


6. Etappe - Zur Rotwand (Roda de Vael)

Start: Gardeccia (Pozza di Fassa). Rifugio Gardeccia; Rifugio Stella Alpina Spitz Piaz
Ziel: Karerpass
Andere Hütten: Ristorante Bar BellavistaBaita CheccoBaita Prà Martin; Rifugio Roda di VaelRifugio Baita Marino PederivaMalga Vael
Gehzeit: 4/5 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 10 km; Max. Höhenmeter aufwärts: 331 m; Max. Höhenmeter abwärts: 535 m; Höchster Punkt: 2.350 m
Etappe-Beschreibung: Von der Gardeccia Mulde aus erreicht man über den Weg Nr. 540 "Ciampedìe" mit seinem sagenhaften Rundblick auf das ganze Vajolet-Tal. Weiter geht es über Prà Martin und den "Vial da le feide" (Schafspfad) am Fuße der "Cigolade-Felsen" entlang nach "Buja de Vael" und dann hinunter zur Rotwandhütte. Alternativ vom "Ciampedìe" kann man den Weg Nr. 545 bis Rotwandhütte folgen. Von dort führt der Weg Nr. 548 weiter zum Karerpass. Alternativ kann man auch auf dem Weg Nr. 549 zum Denkmal für Theodor Christomannos weitergehen, dem Erbauer der Dolomitenstrasse, und dann auf dem Weg Nr. 539 bis zur Paolina Hütte. Von dort kann man zum Karerpass hinuntersteigen, mit der Seilbahn fahren oder dem Weg Nr. 552 folgen.


Dolomiti Trek King Soft Immersion - Die Streckenabschnitte und die Wandervorschläge des Val di Fassa

Die Trekkingroute, die sich gänzlich auf vom Alpenverein CAI-SAT gepflegten und markierten Wegen abwickelt, kommt insgesamt - bei einem Höhenunterschied im Anstieg von fast 16.000 Metern - auf eine Länge von fast 200 Kilometern. Die Route kann auch etappenweise begangen werden. Unterwegs kann man sie fast überall abbrechen, ins Tal absteigen und, auch mit Shuttlebussen, Liftanlagen und Taxidienste, rasch und bequem zum Ausgangspunkt zurückkehren. Auf diese Weise kann man die Tour auch abschnittweise ablaufen. Urlaubspaket Dolomiten Trek King Soft Immersion


1. Etappe (Erster Tag) - Lusia Seen

Start: Ronchi (Moena) 
Ziel: Lusia Seen
Andere Hütten: Rifugio Chalet Valbona; Rifugio La Rezila
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 10 km; Höchster Punkt: 2.355 m
Etappe-Beschreibung: Man fährt mit der Kabinenbahn von "Ronchi" (wenige Kilometer von Moena entfernt) bis zur Bergstation "Le Cune" (2.200 m). Von hier läuft man hinunter bis zum Lusia Pass (2.054 m) und folgt anschließend dem Weg Nr. 633 bis zum Biwak Redolf (2.333 m) und weiter bis zu den Lusia Seen. Anschließend wandert man zum Biwak zurück, von wo man rechts auf dem Weg Nr. 634 und anschließend auf dem Weg Nr. 625 die Rezila Hütte (1.761 m) erreicht. Von hier läuft man auf der Forststraße zurück zum Ausgangspunkt "Ronchi".


2. Etappe (Zweiter Tag) - Viel dal Pan (Bindelweg)

Start: Canazei
Ziel: Fedaia Pass. Rifugio Marmolada E. Castiglioni; Rifugio Capanna Cima Undici
Andere Hütten: Rifugio Fredarola; Rifugio Sass Becé; Rifugio Maria; Bar Diga 
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 14 km; Höchster Punkt: 2.432 m
Etappe-Beschreibung: Von Canazei erreicht man mit der Kabinenbahn und der Seilbahn Col dei Rossi. Von hier läuft man zur Belvedere Hütte hinab und gelangt anschließend über die Wiese auf die Schotterstrasse, die man kurz vorher verlassen hat, welche zur Fredarola Hütte in 2.388 m Höhe führt. Bevor es weitergeht, lohnt es sich vom Pordoijoch mit der Seilbahn zum Sass Pordoi aufzusteigen, eine der schönsten Aussichtsterrassen der Dolomiten mit 360° Rundblick auf alle umliegenden Gipfel. Wieder mit der Seilbahn am Pordoijoch angelangt, folgt man dem Pfad Nr. 601, der größtenteils ebenen verläuft und nur ab und zu von steilen aber kurzen Rampen in der Nähe der Grate unterbrochen wird. Dieses Wegstück wird "Viel dal Pan" (Bindelweg) genannt, weil es scheinbar besonders beliebt bei den fliegenden Händlern war, die sich zwischen dem Fassatal und der Livinallongo-Mulde aufhielten. Man erreicht die Viel dal Pan Hütte in 2.432 m Höhe und wandert weiter, nicht ohne einen Blick auf das herrliche Panorama der Tofane und das Livinallongo-Tal zu werfen, das sich in der Nähe eines kleinen, gut sichtbaren Sattels auftut, der nur wenige Meter vom Pfad entfernt liegt. Man erreicht eine Abzweigung und steigt rechts auf ziemlich steilen und engen Serpentinen zum Staudamm ab. Man erreicht schließlich die Staatstraße gegenüber der Marmolada E. Castiglioni Hütte (2.044 m) und fährt mit dem Bus nach Canazei. Als Alternative besteht die Möglichkeit auf dem Weg Nr. 605 zu Fuß nach Canazei zurück zu gelangen.


3. Etappe (Vierter Tag) - Vom Ciampedìe bis Antermoia Schutzütte

Start: Vigo di Fassa 
Ziel: Rifugio Antermoia (Übernachtung in der Schutzhütte)
Andere Hütten: Rifugio Gardeccia; Rifugio Stella Alpina Spitz PiazRifugio VajoletRifugio Re Alberto I° - Gartlhütte; Rifugio Passo Principe
Gehzeit: 5/6 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 10 km; Höchster Punkt: 2.770 m
Etappe-Beschreibung: Von Vigo di Fassa steigt man mit der Seilbahn nach "Ciampedìe" (1.998 m) auf und gelangt anschließend dem Pfad Nr. 540 in die Gardeccia-Mulde (1.950 m), von wo man dem breiten Pfad Nr. 546 zu den Hütten Preuss und Vajolet (2.243 m) folgt (Variante, Hin und zurück auf demselben Weg: von den Hütten Preuss und Vajolet erreicht man in ca. einer Stunde auf dem Pfad Nr. 542 die Gartlhütte, wo man die bekannten Vajolet Türme bewundern kann). Wir befinden uns inmitten eines der wohl bekanntesten Bergsteigergebiete aller Zeiten: Kletterpioniere angefangen von Paul Preuss bis hin zu Tita Piaz haben hier ihre legendären Bergtouren unternommen. Bei den Hütten Vajolet und Preuss zurückgekehrt läuft man auf dem Pfad Nr. 584, unter ständigem Anstieg, durch das Vajolet-Tal, an dessen Ende das Bergmassiv des Kesselkogels (3.002 m) immer eindrucksvoller erscheint, zur Grasleitenpass Hütte in 2.600 m. Man steigt rechts an der Basis der großen Kesselkogel-Wand den steilen Geröllhang bis zum Antermoia Pass in 2.770 m Höhe auf. Von hier steigt man in den "Valon de Antermoa" hinab, folgt dem Weg, der dem See entlang verläuft und erreicht schließlich die Antermoia Hütte (2.497 m).


4. Etappe (Fünfter Tag) - Von der Antermoia Schutzhütte bis Campitello

Start: Rifugio Antermoia
Ziel: Campitello di Fassa
Andere Hütten: Rifugio MicheluzziBaita Lino Brach
Gehzeit: 4/5 Stunden; Schwierigkeit: mittelschwer; Strecke: ca. 15 km; Höchster Punkt: 2.516 m
Etappe-Beschreibung: Nachdem man die Antermoia Hütte hinter sich gelassen hat, begibt man sich auf den Pfad Nr. 580 zum nahegelegenen Dona Pass (2.516 m). Auf Geröllboden und Grasschollen steigt man in das Dona-Tal ab. Man verlässt den Pfad Nr. 580, der durch das Udai-Tal nach Mazzin führt, und läuft links auf den Pfad Nr. 578 weiter. Nach wenigen Minuten erreicht man den "Ciaréjoles" Pass (2.282 m). Auf einem schwarzen, vulkanischen Felspfad steigt man zum Weideland von "Ciamp de Grévena" und über einen dichtbewachsenen Erlenhügel in das Duron-Tal hinab. Nach der Brücke über dem Duron Bach begibt man sich rechts auf den ruhigen und bequemen Pfad Nr. 532, der das ganze Tal durchläuft. Man kommt an den Hütten Lino Brach (Erfrischungen) und danach Micheluzzi vorbei und gelangt auf einem von steilen Rampen gekennzeichneten Schotterweg nach Campitello. Man kann für ein gutes Stück die Schotterstraße und den Verkehr, den man manchmal antrifft, vermeiden, indem man den Steg unterhalb der Micheluzzi Hütte überquert und dann links den mit Tischen und Bänken versehenen Pfad einschlägt, der zuerst eben und schließlich immer steiler verläuft, bis er im Ortsteil "Pozates", bei der Hütte Baita Fraines, wieder auf die Schotterstraße des Duron-Tals trifft. Von Campitello erreicht man Vigo di Fassa mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln.


Übernachtung - Dolomiti Walking Hotels

Die Beherbergungsbetriebe, die an der Initiative Dolomiti Panorama Trek teilnehmen

In der Absicht, die besten Wanderabschnitte zu präsentieren, um sie in ein organisches Projekt zur Förderung unseres Gebietes einzubinden, kann sich der Gast ein auf ihn zugeschnittenes Paket zusammenstellen, welches aus einer oder mehreren Etappen besteht, mit all’ dem, was hierfür nötig ist: Unterkunft, Streckenverlauf, Transport, Gepäcküberführung und Hilfestellungen.

Dolomiti Walking Hotel Canazei ****
Lupo Bianco Wellness Hotel

Dolomiti Walking Hotel Pera di Fassa ***
Villa Margherita

Dolomiti Walking Hotel Vigo di Fassa ****
Family Wellness Hotel Renato

Dolomiti Walking Hotel Vigo di Fassa ***S
Al Piccolo Hotel
Sonne Sole

Dolomiti Walking Hotel Moena ***
Hotel Laurino



Jedes Dolomiti Walking Hotel bietet seinen Gästen wöchentliche Wanderungen und beherbergt in seinen Räumen eine Bibliothek mit umfangreichem Informationsmaterial über Wanderungen, Spaziergänge und die örtliche Geschichte. Zu den zahlreichen Dienstleistungen dieser Hotels zählen unter anderem der Verleih von Rucksäcken, Trekkingstöcken und Feldflaschen, sowie günstige Transfers zu Flughäfen und Bahnhöfen.


Tipps und nützliche Informationen

Alle erforderlichen Auskünfte für eine gute geplante Wanderung im Val di Fassa

Schutzhütten Sommer
Lade die Liste der im Sommer geöffneten Schutzhütten im PDF-Format herunter. Der File beinhaltet Telefonnummern und die Öffnungszeiten der Schutzhütten im Fassatal. Siehe auch: Schutzhütten, die dem Tourismusverband Val di Fassa angeschlossen sind.

Touren mit den Bergführern
Im Sommer bietet sich den Gästen unseres Tals ein abwechslungsreiches Tourenprogramm mit unseren Bergführern. Ausgewählt und zusammengestellt, um alle Ansprüche zu erfüllen.

Taxidienst Sommer
Genießen Sie Ihre Ferien ohne Auto! Mit unserem Taxidienst, den Nahverkehrsbussen und der Dolomitenrundfahrt (Linienbus Dolomitenpässe) ist die einzigartige Bergwelt der Dolomiten mit ihren schönsten Wanderwegen leicht erreichbar.

PanoramaPass, Ihr Passierschein für die Dolomiten im Sommer
Beim PanoramaPass handelt es sich um eine Fahrkarte, die im Sommer die freie und unbegrenzte Benutzung der Aufstiegsanlagen des gesamten Tales ermöglicht. Außerdem ermöglicht der Pass für die Gesamtdauer seiner Gültigkeit auch die Benutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel.

Sommer Liftanlagen
Für eine bessere Vorbereitung deines Wanderurlaubes, haben wir in der Sektion Liftanlagen die Öffnungs- und Schliessungszeiten der Liftanlagen, sowie die Kosten der Liftkarten aufgeführt.


Karte des Dolomiti Panorama Trek

Auf den Wegen des Dolomiti Panorama Trek im Val di Fassa

Der Dolomiti Panorama Trek umfasst ca. 200 km Wanderwege, aufgeteilt in 20 Etappen, welcher die 3 Territorien Fassatal, Fleimstal und San Martino durchquert. Innerhalb des Fassatales bietet das für unseren Gast neue Angebot, 6 Abschnitte, die jeder Wanderer bewältigen kann und die Sie durch in ihrer Schönheit einmalige Bergmassive führen: die Rotwand und den Rosengarten, die majestätischen Gipfel des Langkofels, das "gewichtige" Massiv des Sellastockes und die Marmolata, Königin der Dolomiten, bis hin zu den Ausläufern der Monzoni-Kette, ein wahres Paradies für Geologen und Mineralogen.

Prospekte und Karte des Dolomiti Trek King
Hier können Sie folgende Prospekte downloaden: die Broschüre mit Wandervorschlägen des Dolomiti Trek King.


Sicherheit in den Bergen

  • Suchen Sie für Ihre Bergtouren die Routen aus, die Ihren körperlichen Leistungsfähigkeiten und Ihren technischen Kenntnissen entsprechen und informieren Sie sich ausführlich über die geplante Wanderroute. Sollten Sie als Gruppe wandern, sollte die Gehzeit in Bezug auf die langsamsten Wanderer berechnet werden.
  • Passen Sie Ihre Kleidung und Ausstattung dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad und der Länge Ihre Wanderung an und führen Sie in einem Rucksack alle Dinge mit sich, die für einen eventuellen Notfall erforderlich sind sowie eine Erste-Hilfe-Ausrüstung.
  • Unternehmen Sie, falls möglich, nie alleine eine Bergtour; unterrichten Sie in jedem Fall jemanden von Ihren geplanten Wanderroute und melden Sie sich nach Ihre Rückkehr.
  • Informiere Sie sich über die Wetteraussichten und beobachten Sie kontinuierlich die Entwicklung des Wetters.
  • Sollten Zweifel bestehen, kehrt man am besten zurück. Manchmal ist es besser, auf eine Tour zu verzichten bevor man sich einer Schlechtwetterfront aussetzt oder Schwierigkeiten überwinden muss, welche die einigen Kräfte, Leistungsfähigkeit und Ausrüstung übersteigen. Vor Begin der Tour sollten Sie sich über mögliche Alternativstrecken Rückkehr informieren.
  • Nehmen Sie Ihre Abfälle wieder ins Tal mit. Schonen Sie die Tier- und Pflanzenwelt. Weichen Sie möglichst nicht vom Weg ab und vermeiden Sie Abkürzungen. Respektieren Sie die lokalen Kulturen und Traditionen! Erinnern Sie sich, dass Sie Gast der Bergbevölkerung sind.


Siehe auch: Webcam im Val di Fassa



tourist-guide
VAL DI FASSA TOURIST GUIDE

Laden Sie die offizielle App herunter. Val di Fassa Tourist Guide ist die kostenlose App für Tablet und Smartphone. Entdecken Sie das Tal mit nur einem ' Touch '! Verfügbar auch für iPhone und Android

Prospekte und Kataloge

Laden Sie unsere Prospekte herunter oder blättern Sie online darin. Einige Broschüren können wir Ihnen auch direkt per Post zusenden

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