Am Catinaccio ist alles ganz in der Nähe. Das Skigebiet erstreckt sich rund um Ciampedie auf 2.000 Metern Höhe, einer natürlichen Terrasse mit Blick auf die Fassa-Dolomiten, wo die Berge - und was für Berge! - so nah sind, dass sie ganz selbstverständlich Teil des Skitages werden. Von hier geht es hinunter nach Pian Pecei, wieder hinauf nach Pra Martin und weiter bis nach Pera oder Vigo - immer im eigenen Tempo: sanfte Pisten durch den Wald, technisch anspruchsvollere Abfahrten und Hänge, auf denen sich weite Schwünge ziehen lassen.
Ein Skigebiet, das man ohne Eile genießen sollte: ideal für Familien, aber auch für erfahrene Skifahrer mit genügend Abwechslung.
Skigebiet Catinaccio
Pisten und Liftanlagen
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Talstation 08:30-16:00; Bergstation 08:30-16:45; Auch für Nichtskifahrer |
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Talstation 08:30-16:30; Bergstation 08:30-16:00; Auch für Nichtskifahrer |
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Vom 20/12 geöffnet; Talstation 08:30-16:00; Bergstation 08:30-16:25; Auch für Nichtskifahrer |
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Vom 20/12 geöffnet; 08:30-16:10; Auch für Nichtskifahrer |
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08:40-16:20 |
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08:30-16:30 |
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Skigebiet Catinaccio
Hier geht es nicht darum, Kilometer zu sammeln, sondern sich Zeit zum Skifahren zu nehmen, sich umzuschauen und vielleicht ein bisschen länger zu verweilen.
Vom Zentrum von Vigo aus braucht man nur wenige Minuten, um das Dorf hinter sich zu lassen und sich auf 2.000 Metern Höhe wiederzufinden. Die Seilbahn bringt Sie hinauf nach Ciampedie, dem Herzen des Skigebiets Catinaccio und einer natürlichen Aussichtsterrasse über den Fassa-Dolomiten. Man kann auch von Pera aus mit den Sesselliften Vajolet und Pian Pecei hinauffahren. Oben angekommen, ist die Orientierung einfach: Die Pisten verlaufen zwischen Ciampedie, Pian Pecei und Pra Martin an einem sonnigen und besonders windgeschützten Hang.
Von Ciampedie führt die erste Abfahrt nach Pian Pecei. Von dort geht es weiter hinauf nach Pra Martin, dem höchsten Punkt des Skigebiets und einem Ort, an dem man sich ruhig etwas Zeit lassen sollte: eine Pause einlegen, den Blick über die Landschaft schweifen lassen und dann entscheiden, wie es weitergeht. Sie können eine rote Piste nehmen, sich gleich an die schwarze wagen oder die blaue wählen, die sanft durch den Wald hinunterführt, bevor sie wieder nach Pian Pecei mündet.
Trotz seiner überschaubaren Größe bietet der Catinaccio lange Abfahrten. Von Pra Martin führt die Thöni hinunter bis nach Vigo und wechselt dabei mehrmals die Kulisse: zuerst der Wald, dann ein Abschnitt mit Blick auf das Dorf, danach wieder die Berge und schließlich ein offener Abschnitt, der direkt vor der Seilbahnstation endet. Alternativ führt eine Variante von Ciampedie an der Negritella-Hütte vorbei und mündet weiter unten wieder in die Thöni. Auf der gegenüberliegenden Seite ermöglichen zwei breite Waldpisten die Rückkehr in den oberen Teil von Pera. Zwei Richtungen, zwei Abfahrten zurück ins Dorf - eine Besonderheit, die man bei einem so kompakten Skigebiet nicht unbedingt erwarten würde.
Wer etwas Anspruchsvolleres sucht, findet die schwarze Piste Alberto Tomba, benannt nach dem aus Bologna stammenden Champion, der gerade hier im Fassatal für die Weltcup-Rennen trainierte. Fast ein Kilometer, der ausschließlich erfahrenen Skifahrern vorbehalten ist - ein Hinweis darauf, dass die Größe des Catinaccio noch lange nicht alles über den Schwierigkeitsgrad seiner Pisten aussagt.
Für Anfänger hat Ciampedie einen eigenen Bereich. Der Kinderpark ermöglicht es Kindern, Anfängern und Begleitpersonen, den Tag am selben Ort zu verbringen, jeder in seinem eigenen Tempo. Vom Plateau führt ein kurzer Aufstieg mit dem Förderband zum Hang, der vom Sessellift Campo Scuola bedient wird: breit, übersichtlich und von den Hauptpisten getrennt. Daneben gibt es auch einen Funslope mit Tunneln, Sprüngen und einfachen Hindernissen.
Das Skigebiet lässt sich auch ohne Skier erleben, und in Ciampedie gibt es Hütten und Möglichkeiten für Winterwanderungen. Von Pian Pecei aus kann man zu Fuß weiter in Richtung Gardeccia gehen, vorbei an der Alm Malga Couler bis zu den Hütten Gardeccia und Stella Alpina Spiz Piaz, die auch im Winter geöffnet sind. Eine ganz andere Art, den Catinaccio zu erleben, während etwas weiter entfernt die Skifahrer weiter ihre Runden auf den Pisten drehen.
In den Hütten lohnt es sich am Nachmittag, nach süßen Knödeln, Strauben und Kaiserschmarrn Ausschau zu halten: eine süße Bergjause und ein guter Grund, noch ein bisschen länger am Fenster zu verweilen. Denn das Panorama von Ciampedie ist nicht einfach nur Kulisse. Der Blick reicht zum Rosengarten und den Vaiolet-Türmen, weiter zum Langkofel, zur Sella, zum Pordoi, zur Marmolada, zur Costabella sowie zu Buffaure und Monzoni. Im Winter begleitet diese Kulisse jede Abfahrt; im Sommer wird genau dieser Ort zu einem der Ausgangspunkte für Wanderungen und Klettertouren im Rosengarten. Und wenn die Sonne untergeht, sollten Sie es nicht eilig haben: Ciampedie gehört zu den besten Orten, um die Enrosadira (Alpenglühen) zu erleben, wenn sich die Dolomitenwände im Licht des Sonnenuntergangs verfärben.
In Vigo sind die Parkplätze der Bergbahngesellschaft kostenlos. Die weiter entfernten Parkplätze sind über einen Shuttlebus mit der Talstation der Seilbahn verbunden; alternativ können Sie den Skibus nutzen. Von Piaz J.B. Massar erleichtert außerdem eine Rolltreppe den Zugang zum Einstiegsbereich der Anlage.
Dieses Skigebiet blickt bereits in die Zukunft. Geplant ist eine neue Gondelbahnverbindung zwischen Pera und Meida bei Pozza, die den Catinaccio mit dem Buffaure verbinden soll, sodass künftig weder Skibusse noch der kleine Touristenzug benötigt werden. Ein Projekt, das die Skigeografie in diesem Teil des Tals verändern wird: Von Ciampedie aus wird man dann weiter in Richtung Buffaure und Ciampac fahren und Teil eines viel größeren Skikarussells werden können.
Zum Skifahren im Skigebiet Catinaccio gelten die Skipässe Val di Fassa/Carezza, Valle Silver und Dolomiti Superski.
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Mit dem Skipass Val di Fassa/Carezza können Sie in den Skigebieten Belvedere - Col Rodella, Buffaure - Ciampac, Catinaccio und Carezza Ski fahren.
