Wandern Sie auf den Pfaden des Ersten Weltkriegs: Routen und Sehenswürdigkeiten im Fassatal.
Im August 1914 wurde Val di Fassa, Teil des Österreichisch-Ungarischen Reiches, zum Schauplatz von Konflikten zwischen der Österreichisch-Ungarischen Armee und der Italienischen Königlichen Armee. Die feindlichen Streitkräfte konzentrierten ihre Truppen insbesondere auf die Marmolada (den Weißen Krieg), Costabella (Gebirgskrieg) und Cima Bocche (Infanteriekrieg). In der Felswand oder im Boden ausgehobene Schützengräben, Überreste von Baracken und Kriegsrelikte in Museen dienen als dauerhafte Zeugnisse.
Kriegsstätten wie die historischen Ringe in der San Pellegrino-Region sind besuchbar und werden ständig von der historischen Vereinigung "Sul fronte dei Ricordi" (An der Front der Erinnerungen) gepflegt. Andere, wie die legendäre "Stadt aus Eis", wurden für immer von der unerbittlichen Naturgewalt ausgelöscht.
Die Karte "Wege des Großen Krieges", gegen Gebühr (50% Rabatt für Inhaber der Val di Fassa Guest Card), ist in allen Touristenbüros des Tals erhältlich.
Das Sammeln, Entfernen oder Manipulieren gefundener Gegenstände ist verboten. Die staatlichen und landesrechtlichen Vorschriften (Gesetz Nr. 78 vom 7. März 2001 und Landesgesetz Nr. 1 vom 17. Februar 2003) verpflichten dazu, den Bürgermeister der zuständigen Gemeinde innerhalb von 60 Tagen über den Fund beweglicher Gegenstände oder Relikte von erheblichem historischem oder dokumentarischem Wert zu informieren.
Die Verwendung von Metalldetektoren sowie Grabungen in geschützten Bereichen - einschließlich ausgewiesener Kriegsfriedhöfe und archäologischer Stätten - ist untersagt.
Gefundene Munition oder Sprengkörper nicht berühren: Sie können noch immer gefährlich sein.
