19. März 2027 18:00
Ein einzigartiges Rennen: Skitourengehen bei Nacht, zu zweit, rund um den Sellastock, zwischen Dolomitenpässen und Dörfern der vier Ladinischen Täler. Canazei ist einer der wichtigsten Durchgangspunkte
42 Kilometer, vier Dolomitenpässe und Hunderte von Stirnlampen, die sich im Mondlicht rund um das Sellamassiv bewegen. Der SellaRonda Skimarathon zählt zu den spektakulärsten Skitourenrennen der Welt: Gestartet wird in Zweierteams auf den Pisten von Dolomiti Superski, die nur bei dieser Gelegenheit auch nachts befahren werden. Auf Skiern geht es über die vier Pässe Pordoi, Sella, Gardena und Campolongo. Am Start stehen 550 Männer-, Frauen- und Mixed-Teams aus rund zwanzig Nationen. Gestartet wird in der Dämmerung und, während es immer dunkler wird, gehen nach und nach die Stirnlampen an und zeichnen eine lange Lichtspur durch die Dolomiten. Ein Schauspiel nicht nur für die Skitourengeher: Das Publikum verfolgt das Rennen von den Ortschaften aus, entlang der Anstiege und an den spannendsten Passagen.
Start und Ziel wechseln jedes Jahr nach der traditionellen Rotation zwischen den vier Tälern. Bei der 33. Ausgabe ist Arabba an der Reihe. Von hier geht es zunächst hinauf zum Pordoijoch (2.239 m), anschließend hinunter nach Canazei und wieder hinauf zum Sellajoch (2.174 m). Danach folgen das Grödner Joch (2.298 m) und der Campolongopass (1.875 m), bevor die Athleten wieder die Ziellinie in Arabba überqueren. Insgesamt sind 42 Kilometer und 2.700 Höhenmeter zu bewältigen. Im vergangenen Jahr setzten sich bei den Männern die Trentiner Davide Magnini und Federico Nicolini mit einer Zeit von 2:59:38 durch. Bei den Frauen gewannen Ilaria Veronese und Noemi Junod, während in der Mixed-Kategorie Debora Agreiter und Stefan Fuchs siegten.
Für ein paar Stunden ist die Nacht rund um den Sella nicht dunkel: Sie fährt Ski.
Das Rennen wird live auf www.sellaronda.it übertragen.
